8. Herr G., 42 Jahre, Lehrer

 

LED-Lichtquellen lösen bei mir Übelkeit, Schwindel und teilweise migräneartige, hämmernde Kopfschmerzen aus, manchmal kommt es auch zu Wortfindungsstörungen und einem Gefühl von Realitätsverlust ("neben sich stehen"). Die Heftigkeit der Symptome variiert je nach Art der Lichtquelle, auf manche Straßenbeleuchtungen oder LED-Panels reagiere ich besonders heftig und obige Symptome treten bereits nach sehr kurzer Exposition auf.

Mir ist unklar, ob die Probleme vom Flimmeranteil des Lichts oder von erhöhten Intensitäten im blauen Spektralbereich ausgelöst werden; LED-Bildschirme z.B. bereiten mir keinerlei Probleme (liegt das vielleicht am Betrieb mit heruntertransformierter, geglätteter Gleichspannung?).

Das Tragen eines Blaulichtfilter-Brillenaufsatzes lindert die Symptome etwas, z.B. beim Einkaufen oder beim Laufen im Laternenlicht. Trotzdem wäre es mir nicht möglich, z.B. in einem LED-beleuchteten Klassenzimmer zu unterrichten. Auch Wartezeiten auf Ämtern, in Arztpraxen und Apotheken etc. werden zum Problem, wenn dort bereits auf LED-Beleuchtung umgestellt wurde.

 

Als zusätzlich sehr belastend empfinde ich die Tatsache, dass solche Probleme für viele Mitmenschen (verständlicherweise) nur schwer oder gar nicht nachvollziehbar sind, wodurch man sich in eine Außenseiterrolle gedrängt sieht oder nicht ernst genommen fühlt.

 

 

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9. Frau K.

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