1. Das Auge isst mit

 

Viele alte Kulturen, wie die Inka, die Ägypter, die Germanen, die Kelten oder die Induskultur, verehrten die Sonne als nährende und lebensspendende Gottheit. So steht sie vielerorts noch heute als Symbol für die Augen, das Bewusstsein, die Fröhlichkeit und das Heilen. Eigenschaften, die uns die moderne Wissenschaft bestätigt. Denn das Sonnenlicht hat gleichfalls eine stimulierende und eine regulierende Wirkung auf den Körper. Sonnelicht ist wichtig für das Gleichgewicht aller Körperfunktionen indem es unsere innere Uhr, den Hormonhaushalt, das Immunsystem sowie den Stoffwechsel steuert. Damit hat es auch einen direkten Einfluss auf unser Wohlgefühl. Umso wichtiger ist es für uns, gerade in der heutigen, schnelllebigen Zeit, uns mit ausreichend Tageslicht zu versorgen. Es gibt mittlerweile die wissenschaftliche Auffassung, dass Sonnenlicht ebenso wichtig für unsere Ernährung ist wie gesundes Essen und Trinken. Kunstlicht kann da noch nicht mithalten. Denn es ist gerade die Vielfalt an sichtbarem und unsichtbarem Licht die uns positiv beeinflusst. Helligkeit allein genügt nicht. Das Herauspicken einzelner Farben ebenfalls nicht. In diesem Zusammenhang ist auch die Rede vom "Lichthunger".

 

Wir können derzeit noch aus zwei Kunstlichtmenüs wählen. Noch, weil eines bald von der Karte gestrichen wird und zum Teil schon nur noch in Spezialitätengeschäften zu finden ist. Lichtfeinschmecker und Gesundheitsbewusste müssen also zunehmend größere Anstrengungen unternehmen, um an die begehrte Kost zu gelangen. Die Rede ist von Glühlampen. Das sind thermische Leuchtmittel, die ein an Wärme gekoppeltes Vollfarbspektrum-Licht, ähnlich dem der Abendsonne, bieten. Zu ihnen zählen die Glühbirne und die Halogenlampe. Da sie zu energiehungrig sind, kommen sie von der Karte.

Das andere Lichtmenü wird uns hingegen als CO2-Fitnessgericht mit allen wichtigen Inhaltsstoffen und naturnahen Aromen schmackhaft gemacht. Die Betonung liegt hierbei auf "wichtigen". Denn wirklich gesund sind sie nicht, die synthetischen Leuchtmittel. Weder für unsere Augen noch für so manche Körperfunktion. Das liegt zum einen daran, dass sich der Mensch im Laufe seiner Entwicklung nun mal an natürliches Sonnenlicht angepasst hat, zum anderen aber auch an den recht eigentümlichen Nebenwirkungen. Zu den synthetischen Vertretern gehören Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, LED's und Laser.

 

Warum die Synthetik-Kost nicht zur wirklichen Alternative für die zumindest im Betrieb so energiehungrige Thermo-Kost taugt, zeigt sich im Vergleich.

 

 

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2. Energiesparplan

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