2. Energiesparplan

 

Energiesparen ist dann sinnvoll, wenn es nicht zu Lasten unserer Gesundheit geschieht. Eine "tatsächliche" Seheignung ist jedoch in den Energie-Effizienzanforderungen weder für Leuchtstoffröhren, noch Energiesparlampen oder LED's derzeit ausreichend klar definiert. Vielmehr werden Kompromisse eingegangen, da der menschliche Sehvorgang wohl noch zu mechanisch begriffen wird. Nun schwankt unsere Sehfähigkeit allerdings im Tagesverlauf. Zum einen haben unser Biorhythmus wie auch unser Blutzuckerspiegel und unsere Hormonausschüttung hieran ihren Einfluss. Andererseits verbraucht das Sehen viel Energie und Vitalstoffe. Obendrein sind Ruhephasen zur Regeneration unserer Sehkraft unverzichtbar. Doch wird unseren Augen im Alltag oftmals zuviel abverlangt. Das problematische an Synthetik-Kost ist dabei, dass gleich mehrere Stressfaktoren auf unsere Wahrnehmungsverarbeitung einwirken und so eine gesundheitliche Belastung fördern. Überdies ist synthetisches Kunstlicht anders zusammengesetzt als natürliches Licht. Daher kann es bereits bei niedrigerer Intensität zu Veränderungen im Stoffwechsel der Netzhaut führen. Doch gerade Leuchtstofflampen und LED's lassen sich unnatürlich hoch dosieren. Zur erhofften Produktivitätssteigerung wird hiervon an vielen Lernorten und Arbeitsplätzen leider allzu großzügig Gebrauch gemacht. Dabei erschöpft sich der Sehfarbstoff unserer Augen schneller als er nachgebildet werden kann.

 

Was sich also durch synthetische Leuchtmittel an Energie einsparen lässt, muss der Mensch mit eigener Kraftanstrengung ausgleichen.

 

 

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3. Störungen

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