6. Blaues Licht

 

Das Licht der Synthetik-Kost enthält einen hohen Blauanteil und ist rotreduziert oder sogar frei davon. Ganz im Gegensatz zur, von Synthetik-Befürwortern verpönten, Thermo-Kost. Nun ist rotes Licht aber besonders gesund. Es erhöht den Anteil an Antioxidantien in den Zellen, was freie Radikale neutralisieren hilft. Blaues Licht hingegen erzeugt jene schädlichen Sauerstoffradikale. Damit behindert es die Energiegewinnung in den Zellen. Ein übermäßiger Genuss von blauem Licht bringt darüber hinaus unsere Innere Uhr durcheinander, was sich ungünstig auf das Gleichgewicht aller Körperfunktionen auswirkt.

 

Und das ist längst noch nicht alles. Während UV-Licht in den vorderen Augenabschnitten herausgefiltert wird, erreicht das blaue Licht auch unsere Netzhaut. Dort befindet sich jedoch die empfindliche Makula, die Stelle des schärfsten Sehens und des Farbensehens, die durch das kurzwellige, energiereiche Blau langfristig geschädigt werden kann. In der Folge tritt eine Makuladegeneration bei zu einseitiger Synthetik-Kost immer häufiger auch bei jüngeren Menschen auf. Zum einen dadurch, dass heutzutage, vom Kinderzimmer über die Schule bis zur Freizeiteinrichtung, beinahe jeder Raum von synthetischen Leuchten erhellt wird. Zum anderen kommen diese aber auch in allen Arten von Bildschirmen zum Einsatz.

 

Die geforderte Erlangung von Medienkompetenz, schon im Grundschulalter, ist also auch mit Blick auf die Sehgesundheit unserer Kinder kritisch zu hinterfragen. Zumal die Augenlinse von Kindern in diesem Alter noch besonders durchlässig für blaues Licht ist. Wovor auch die französische Gesundheitsbehörde "ANSES" schon in ihrem Bericht von 2010 warnte.

 

 

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7. Schadstoffe

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